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Peukie und der Roquefortkäse und der Mitsubishi Sapporo

 

Einer der Studenten der Ferienarbeit in den achtziger Jahren bei uns machte, war Lou Peukens kurz Peukie genannt (auf Niederländisch heißt das Zigarettenstummel). Dieser junge Mann aus Limburg lernte für Gärtner, und er hatte die feste Absicht, wenn er sein Studium beendet hätte, nach Luxemburg auszuwandern.

Peukie hatte ein bemerkenswertes Talent, um Geräte kaputt zu machen, die Rechenmaschine gab Rauchzeichen, nachdem er sie bedient hatte, die vorher genannte Renault 4 mit der Müll eingesammelt wurde streikte, und die Tanksäule weigerte jeden weiteren Dienst nachdem Peuk jemanden bedient hatte.

Fleißig war er sicher, eines Tages hatte er allen Roquefort-Käse aus dem Laden weggeworfen, denn er war schimmelig. Einem Kunden, der fragte welches Fleisch in den Grillspiessen verarbeitet wurde, antwortete er: Ich denke, Kaninchen Pfoten.

Nach Abschluss seines Studiums hat er alles arrangiert, um in Luxemburg zu leben, er hatte eine Abmachung um "accord" zu arbeiten beim Förster, er mietete unser "Kengerthuis" und er hatte ein gebrauchtes Auto gekauft, einen Mitsubishi Sapporo. Nun ist dies eher ein sportliches Auto, aber das spielte keine Rolle, er fuhr damit genauso gut in den Wald als mit einem Jeep.

Leider hatte Peukie innerhalb eines Jahres so viel Heimweh nach Limburg, dass er beschloss, wieder zurück zu gehen. Weil er noch nicht länger als ein Jahr weg war, musste er noch niederländische Steuern zahlen bei der Einfuhr seines Sapporos. Das war Pech, aber er nahm es hin, und in Limburg hat er sich später eine gute Existenz aufgebaut.


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