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Henk Spek und das panierte Geschirrtuch

 

Ein beliebter Witz im Restaurant war, jemandem ein Schnitzel zu servieren, das aus einem panierten Geschirrtuch gemacht wurde. Man nehme ein schönes graues Spültuch, mehrere übereinanderliegende Schichten, das in der Form eines Schnitzels geschnitten wird. Dieses muss mehrmals paniert werden, zuerst in Ei, dann in Paniermehl, immer und immer wiederholt. Dann schön braun anbraten in der Pfanne.

Es sieht aus wie ein echter Schnitzel, nur es so zäh, dass es mit dem Messer nicht durchzuschneiden ist. Mehrere Campinggäste (natürlich schon länger bekannte), konnten ein solches Schnitzel "genießen".   Zum Beispiel Henk Spek, wir standen alle hinter den Schwingtüren der Küche und sahen zu, wie es enden würde. Erster Schneideversuch, Blick auf das Messer, erneuter Versuch, ein paar Pommes essen, erneuter Versuch, Blick auf andere, die schmackhaft essen, erneuter Versuch, und so weiter. Und wir lachten.

Wir haben auch einmal für eine Dame, die ihre Leber immer sehr durchgebraten wollte, Holzkohle mit Speck und Zwiebeln serviert. Glücklicherweise musste sie selber auch darüber lachen.

Ein weiteren Witz, besonders für Studenten: das erste Mal wenn sie beim Schwimmbad helfen sollten, mit Kleidung hineingeworfen zu werden. Im Voraus aber die Uhr, Schuhe und Handy ablegen. Diejenigen, die schon länger bei uns waren, freuten sich immer an diesem Scherz mit den neuen.

Einer der älteren Damen, die nicht schwimmen konnte, haben wir eine andere „Taufe“ gegeben, statt einem Glas Wasser hatte sie ein Glas Wodka bekommen. Und jeden Abend versteckten die Jungs Teelöffel in ihrer Tasche, die sie dann am nächsten Tag unter schwerem Protest wiederbrachte.


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