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Erik Uijen und der schmutzige Belgier

 

Erik Uijen war einer der ersten Studenten, der auf Kengert arbeitete in den siebziger Jahren. Seine Eltern kamen schon ein paar Jahre auf den Campingplatz und blieben immer ein paar Wochen, Vater Uijen ging zwischendurch nach Hause um zu arbeiten und am Wochenende kam er zurück nach Luxemburg.

In jenen Jahren war Camping in Luxemburg sehr beliebt, aufgrund der boomenden Wirtschaft in den Niederlanden und Belgien, für viele Leute war es den ersten Urlaub und es war eine Strecke die man mit den damaligen Autos und Straßen an einem Tag absolvieren konnte.

Das führte zu einem überfüllten Campingplatz, und manchmal sogar zu hitzigen Reaktionen. Insbesondere die Nachtruhe war ein Punkt, der manchmal schwer durchzusetzen war. Eines Tages war es so weit gekommen, dass eine Familie, nach mehreren Warnungen, gebeten wurde den Campingplatz zu verlassen. Doch sie versuchten, andere Camper zu beeinflussen, und eine ganze Menge kam die Treppe herauf zum Hauptgebäude, um sich zu beschweren.

Ein paar beruhigende Worte und die Bitte doch einfach ihren Urlaub zu genießen, trugen dazu bei, die "Demonstration" aufzuheben, und die Familie in Frage musste den Campingplatz dennoch verlassen. Als Abschiedsgruß wurde Erik noch als „schmutziger Belgier" beschimpft, obwohl er nichts mit dem Ganzen zu tun hatte.


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